Wertersatz bei Widerruf von seriösen Modelanzeigen

 

Vorsicht vor falschen Informationen aus dem Internet.

Ein Widerruf bei der Lorraine Media GmbH kann richtig teuer werden. Zum Beispiel in diesem hier näher bezeichnetem Fall musste ein Kunde sage und Schreibe 916,30 Euro für seinen Widerruf bezahlen. Das ist mehr als wenn er den Anzeigenauftrag nicht widerrufen hätte und sich dann auch noch bei der Zahlung des Wertersatzes hat verklagen lassen.

  537,30 EURO Wertersatz
+379,00 EURO Gerichts- und Verfahrenskosten
———————-
916,30 EURO statt der vereinbarten 598 EURO

(KFB kann hier eingesehen werden)

Die Kosten für seinen eigenen Rechtsanwalt sind dabei noch nicht inklusive und kommen noch oben drauf!

In Foren und auf verbraucherschutzartigen Webseiten sind unendlich viele Gerüchte und falsche Tatsachen über die Firma Lorraine Media GmbH verbreitet worden. Die Täter bleiben meist anonym und suchen den Kontakt zu Fotomodellen oder sind häufig Trittbrettfahrer, die gewerblich Kunden der Modelsweek dazu veranlassen wollen Verträge kostenpflichtig per Fax zu kündigen.

Dabei ist ihnen jedes Mittel recht.

Erst werden den Kunden der Agentur am Bildschirm vorgefertigte Standardschreiben angezeigt mit einer Auswahl an vorgefälschten Unterschriften, die von den Kunden nur mit einem Mausklick bestätigt werden sollen. Dann müssen die Kunden eine Gebühr von bis zu 5 Euro für den Versand eines unwirksamen Faxes an die Lorraine Media GmbH entrichtet werden.

Das Model wiegt sich dann in der falschen Hoffnung, gerade noch einem angeblich schlechten Vertrag entkommen zu sein. Doch die soeben bezahlte Gebühr führt zu einem vermeidbaren Unglück. Denn das Model muss bei Widerruf Wertersatz zahlen und wird von über 90% aller Gerichte dazu verurteilt.

Bei Widerrufen.org finden sie Fakten und Urteile, zum Beispiel des Amtsgericht Einbeck 2 C 315/15

2 C 315/15

In dem Rechtsstreit

Amtsgericht Einbeck

Im Namen des Volkes

Urteil

Lorraine Media GmbH gesetzlich vertr. d.d. , Hauptstr. 117, 10827 Berlin

Klägerin –

gegen

Beklagte

Urteil Schriftliches Verfahren gemäß § 495a ZPQ Wetzel (08_14) hat das Amtsgericht Einbeck im Verfahren gem. § 495 a ZPO mit einer Erklärungsfrist bis zum 11.12.2015 am 29.12.2015 durch den Richter Oelschlägel für Recht erkannt:

1. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin einen Betrag von 537,30 Euro nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 18. Juni 2015 zu zahlen.

2. Die Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Tatbestand:
Von der Darstellung des Tatbestandes wird gem. § 313 a Abs. 1 Satz 1 ZPO abgesehen.

Entscheidungsgründe:

I.
Die zulässige Klage ist voll umfänglich begründet.

Der Klägerin steht der geltend gemachte Zahlungsanspruch in Höhe von 537,30 Euro gemäß
§ 357 Abs. 8 BGB zu.

Der als Anlage K 1 eingereichte Vertrag vom 22. Februar 2015 wurde zwischen den Parteien geschlossen, wonach für das Anzeigenpaket “Models-Week & Banner & More” mit einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten ein Preis von 597,00 Euro zu zahlen war.

Die Beklagte hat nicht ausreichend dargelegt, dass sie durch eine arglistige Täuschung zur Vertragsunterzeichnung veranlasst wurde und darüber hinaus eine entsprechende Anfechtung nicht erklärt.

Da die Beklagte den Vertrag am 12. März 2015 widerrufen hat, steht der Klägerin nach § 357 Abs. 8 BGB für die erbrachten Leistungen ein Anspruch auf Wertersatz zu. Darauf wurde die Beklagte durch die Klägerin mit der als Anlage K 2 eingereichten und von der Beklagten unterzeichneten Widerrufs belehrung hingewiesen.

Bei der Berechnung des Wertersatzes ist zunächst auf den vereinbarten Gesamtpreis abzustellen.

Soweit die Beklagte vorgetragen hat, die Bilder entsprächen nicht der Arbeit eines professionellen Fotografen, sondern eines unbegabten Laien, so vermag dieser Vortrag nicht, eine unverhältnismäßige Höhe des Gesamtpreises substantiiert darzulegen.
Unter Berücksichtigung der von der Klägerin bis zum Widerruf erbrachten Leistungen ist ein Wertersatzanspruch in Höhe von 90 Prozent der ursprünglich vereinbarten Vergütung angemessen.

Der Klage war daher stattzugeben.

Die Zinsentscheidung folgt aus §§ 286, 288 BGB (vgl. Palandt/Grüneberg, Kommentar zum BGB, 74. Auflage 2015, § 291 Randnummer 1)

Die Kostenentscheidung beruht auf § 91 ZPO, die der vorläufigen Vollstreckbarkeit auf §§ 708
Nr. 11, 711, 713 ZPO.

Das Gericht hat im vereinfachten Verfahren nach § 495 a ZPO ohne mündliche Verhandlung
entschieden. Auf diese Möglichkeit einer solchen Entscheidung waren die Parteien zuvor hingewiesen
worden.

Die Berufung gegen das Urteil wird nicht zugelassen, da die Voraussetzungen nach § 511
Abs. 4 ZPO nicht gegeben sind.

Kommentare (18)

  1. Ulf Z.
     

    Von wegen, ich bin seit 2008 mit der Maschinerie konfrontiert und kann bestätigen, dass es eine ganze Branche ist die davon lebt. Die von der Lorraine machen nur die Drecksarbeit, Leute werden geschickt manipuliert und sollen nicht zahlen, damit hinterher die ganzen Anwälte und Gerichte, mit den Gerichtsvollziehern einem jahrelang die Gurgel würgen können (auch wenn ich seit 10 Jahren Hartz4 bekomme) krigt man die nie mehr los!

    I. Lorraine Media kassiert Anzeigenkosten. Am Anfang sollte ich die bezahlen es gab Rechnung und frühliche Mahnungen wenn man nicht zahlt, da dachte ich da kommt nix nach. Die Euros haben die sich inzwischen von den Aßgeiern der Hochfinanz in den Rachen schmeissen lassen, weil ich damals so dumm war und die Sache nicht überblickt habe.

    II. Man nimmt sich einen eigenen Anwalt (egal wen die Ratten kassieren alle nach einer Gebührentabelle die von der Hochfinanzmafia schon festgesetzt wurden), zahlt für nix und wieder nix. Bei mir waren es anfänglich 100 Euro, wollte er erstmal für den ersten Brief haben, dann wurden es 170 Euro, dann kam nach 3 Jahren das Gerichtsverfahren jetzt nach fast 5 Jahren will der Anwalt schon 300 Euro und droht mit vollstreckung gegen mich, seinen eigenen Mandanten!!!!

    III. Anwälte der Loarrien GmbH kassieren, wenn ganichts zu holen ist danach kommen allemöglichen Zwangsvollstreckungskosten und Pauschalen, Auslangen, Zinsen hinzu. Sobald die merken dass nix zu holen ist intensivieren sie die Zwangsvolstreckung weil man damit ja Umsatz macht.

    IV. Lorraine macht noch die Gerichtsverhandlung mit nach 3 Jahren steigen die aus (war bei mir so) und übergeben die Schulden an eine Heuschreckengesellschaft die unter anderem auch Forderungen der Bahn aufkauft. Die beauftragen dann ihrereseits ein Inkassobüro die einem ein „Zwangskonto“ einrichten bei dem laufend Kontoführungsgebühren anfallen. In meinem Fall wurden gleich mehrfach Schulden miteinander vermengt auch 2 mal von Fahren ohne Fahrkarte mit der Bahn in 2012 (Schwarzfahren) und einmal Verkehrsverbund wegen schwarzfahren (man merke 1*60 Euro+ 2*40 Euro aus den Jahren 2012-2013) man hat dort zwar ein Konto kommt aber niemals aus dem Minus weil immer feste Gebühren, Kosten und Zinsen kassiert werden.

    V. Der Inkassokonzern seinerseits hat auch wieder Rechtsanwälte die ebenfalls zulangen und Kosten in astronomischer höhe in Rechnung stellen die ich nicht mehr überblicke…..

    VI. Dann kommen die Gerichte mit den Gerichtsvollziehern und deren Handlanger. Man hat zuerst nur die Kosten für den verlorenen Prozess an der Backe und für den 2. Prozess. Beides zusammen ergab 8 Zwangsvollstreckungen durch die ich gelaufen bin. Gerichtsvollzieher aussen vor da kommen auch fast jedes Jahr neue Gebühren und Zinsen so das alleine die Gerichte mit ihren Vollstreckern abkassieren. (Bei mir ist der Gerichtsvollzieher immer der gleiche, der lacht und lebt davon!!!)

    So nun sag mir einer der Anzeigenpreis waren 20%, Rest der Kosten entsteht durch gierige Anwälte, Gerichte die für mich alle unter einer Decke stecken, Heuschrecken und laufende Kosten, Zinsen und Zwangsvollstreckungen aller möglichen Gläubiger, Justizkassen, Gerichtsvollzieher und eben am Anfang das lächerliche Fotoshooting. In den letzten Jahren wurde über Firma Lorraine immer wieder mal Im Fernsehn berichtet u.a. RTL, SAT.1, PROSIEBEN, KABEL EINS, DAS ERSTE, ZDF, RTL II, VOX, 3sat, ARTE, WDR, NDR, BR, SWR und HR. Medien und Anwälte geben sich die Klinke in die Hand. Erstmal scheuchen Sie die Bevölkerung auf und ziehen rieeeeesige Castingshows ab bei denen das Publikum in einem unvorstellbaren Ausmaß beschissen wird (DSDS, GNTM , The Voice of Germany, Popstars, Das Supertalent, Star Search) sie versprechen das blaue vom Himmel plus Verbraucherschützer die einfach das nachplappern was sie gehört haben und auch völlig falsche Ratschläge verbreiten.

    Ganz einfach, man wird von allen so manipuliert, dass man denkt es sei eine Abzocke, damit einen hinterher alle abgezocken dürfen!

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  2. JennyS
     

    Ich kann euch zu diesem Thema was sehr interessantes berichten. Habe damals glaube das war im Jahr 2001 direkt nach dem 11. September auch einen Vertrag abgeschlossen. Kann mich noch genau daran erinnern, weil halt dieser Anschlag zu der Zeit war. Es ist zwar schon fast 15 Jahre her aber scheinbar geht sowas nicht weg. Ich hatte damals auch meine Rechnung nicht bezahlen können, damals war es wohl noch 20 Euro billiger, mit der Zeit wird’s halt teurer.

    Ich konnte die Rechnung einfach nicht bezahlen, weil mein damaliger Mann (heute mein Ex) immer das ganze Geld verprsst hat. Nachdem ich dann mehrere Mahnungen bekommen habe kam eines Tages ein Brief vom Amtsgericht. Ich hab damals meine Post noch aufgemacht. Dann kam eine Klageschrift vom Amtsgericht Leipzig. Mir wurde vorgeworfen einen Vertrag abgeschlossen zu haben und auch Fotos von mir beauftragt zu haben.

    Ich bin dann mit dem Wisch zu meiner Anwältin gegangen und sie hat das alles überprüft. Leider konnten wir da nichts machen und haben dann alles versucht den Prozess nicht zu verlieren. Meine Anwältin hat auch alle Pragraphen geprüft. Im Juni 2003 war dann der Prozess gegen mich und die Firma hat gewonnen – Ich war zu dem Zeitpunkt schon am Boden zerstört, denn dann kam noch meine Scheidung und mein Ex hat mir damals enorme Schulden hinterlassen, fast 60.000 Euro.

    Meine Anwältin und ich haben auch alles versucht, ich hab sogar dem Richter gezeigt das ich den Vertrag gekündigt habe und er soll doch bitte bitte das Haustürgesetz für mich gelten lassen, aber nein, der Richter blieb hart, auch der Anwalt von der Firma hat da immer kräftig Beweise auf den Tisch gelegt. Die hatten alles, Vertrag von mir mit meiner Unterschrift und auch die Fotos als Beweis und dann waren da noch zwei Zeugen die Bestätigt haben das die Setkarte im Internet veröffentlicht waren. Die haben einfach Top Anwälte und meine Anwältin hat mir das erklärt, wenn ich da einen Auftrag unterschrieben habe dann muss ich auch zahlen.

    Soweit so gut aber dann ging der Stress erst richtig los. Anfang 2004 kam dann der Gerichtsvollzieher zu mir auf Arbeit und hat da bei meinem Chef mir das Gehalt gepfändet. Ich habe in einem Baumarkt bei Leipzig gearbeitet. Alle Kollegen und Kolleginnen wussten davon und da begann für mich das Mobbing, weil sie wussten das ich Schulden habe.

    Dann wurde mir auch von der Bank das Konto gesperrt und ich bekam einen Eintrag in der Schufa, ständig waren neue Zahlungsaufforderungen da, diesmal aber immer vom Gerichtsvollzieher. Ich habe dann 1 Monat später meine Arbeit verloren und konnte nichts mehr machen. Etliche Briefe kamen weil mein Mann so viele Schulden gemacht hatte. Schon zu dem Zeitpunkt habe ich fast 2 Schachteln Zigaretten geraucht und jeder weiss wie teuer das ist.

    Das ganze ging dann immer so weiter bis 2008, da kamen dann wieder diese Anwälte von der Agentur und dann musste ich vor Gericht eine einstweilige Versicherung abgeben, ich hab gedacht hört das denn nie auf – hätte ich doch damals bloss die Rechnung bezahlt. Ich sollte nun fast 2.000 Euro bezahlen, das waren alles Gebühren die vom Gericht festgelegt wurden, also Zinsen und Gerichtsgebühren, die Kosten von den Anwälten, die Kosten für die Gehaltsüfändung, den Prozess auch wieder mit Zinsen und dann die Kosten für die Zwangsvollstreckungen, denn der Gerichtsvollzieher war auch fast jedes Jahr bei mir zuhause.

    Dann kamen noch die Schufagebühren. Seitdem bekomme ich kein Handy mehr, eine Wohnung finde ich auch nicht mehr weil meine Schufa jetzt kaputt ist. Ich weiss noch das Mitte 2009 wollte ich das noch abwenden und bin dann auch zu der Agentur nach Berlin in die Teilestrasse 7 gefahren, da weiss ich noch, das war im Bezirk Tempelhof und ich hatte dort bei denen im Büro einen Termin um eine Einigung zu suchen. Die Sachbearbeiterin von der Agentur war ganz nett und hat mir das erklärt das man eigentlich mir nicht solche Kosten aufbrummen wollte, aber das sind halt die ganzen Jahre die verstrichen sind. Sie hat mir die Rechnungen von den Anwälten, Gerichtsvollziehern und so weiter gezeigt. Ich habe schlussendlich eingesehen, dass mir nichts anderes übrig bleibt als Insolvens anzumelden, denn ich kann die Schulden von meinem Mann wohl nie mehr bezahlen und die Agentur und alles andere auch nicht.

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  3. Britta Hanebuth
     

    Bin Mutter von 2 Töchtern und wohne in Hamburg. War mit meiner kleinen und einer Bekannten auch beim Casting in Hamburg vor einem Jahr. Bei uns ist es wunderbar gelaufen und ich war mit den Leistungen der Firma sehr zufrieden. Meine Kleine hatte dadurch auch an einem Casting der ARD teilnehmen können. Ohne die Bekanntmachung auf der Webseite über den Castingtermin hätten wir dadurch garnicht erfahren. Bei meiner Bekannten ist es nicht sogut gelaufen. Sie hatte sich von einem Anwalt anquatschen lassen der sie erstmal mit dem Vertrag beraten hat. Er konnte letztlich auch nichts anderes sagen, als das der Vertrag in Ordnung war wollte aber dafür ein Beratungshonorar von fast 250 Euro haben obwohl er zuerst gesagt hatte das die Beratung kostenlos sei. Meine Bekannte konnte das dann nicht mehr bezahlen, weil ihr Mann sie hat sitzen lassen. Sie hat auch die Anzeigengebühr nicht bezahlt und wurde deshalb gemaahnt und per Gerichtsverfahren zur Zahlung verurteilt. Da kamen auch noch Gerichtskosten hinzu und den Anwalt der Firma muss sie jetzt auch noch bezahlen. Dazu kommen etliche Gebühren für Gerichtsvollzieherbesuche, Mahnkosten und Zinsen, ständig klingelt der Briefträger und bringt neue Zustellurkunden mit Pfändungen aller Art. Möbel, Konto, sogar bei Ihr im Supermarkt war der Gerichtsvollzieher und hat eine Gehaltspfändung hingebracht. Ständig muss sie sich mit dem Gerichtsvollzieher herumschlagen und nun will auch noch der blöde Anwalt sie verklagen, weil sie ihn nicht bezahlt hat. Jetzt hat sie knapp 1.800,00 Euro zu bezahlen und nichts davon gehabt. Sie hat sich wirklich blöd verhalten einfach nicht zu bezahlen und sich noch von so einem Anwalt hat abziehen lassen. Sie wäre wirklich besser beraten gewesen das vereinbarte Entgeld von 448,00 Euro sofort zu bezahlen, dann hätte sie auch was davon gehabt und jetzt steht sie nur einfach dumm da und hat fast 2.000,00 Euro Schulden.Für mich dagegen hat es sich gelohnt und ich würde den Dienst der Firma eigentlich eher weiterempfehlen. Die Leute sind selbst schuld, wenn sie ihre Rechnung nicht bezahlen und dann andere dafür verantwortlich machen. Es ist gerecht das die Firma die Forderung gerichtlich geltend macht. Die Dummen sind dann die Leute die ihre Rechnung nicht bezahlen.

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  4. sascha
     

    ne -frage warum verschwinden den die Kommentare von den Pro-Kommentaren?? Kommischerweise sind alle Kommentare von mir weg. Ist das etwa hier eine Negativ-Kampagne?? So was wird doch in Deutschland schon verfolgt!! Man wird doch wohl seine eigene Meinung und Erfahrung loswerden können, oder etwa doch nicht??

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  5. Meike Sonnenstern
     

    Ist den hier einigen Leuten eine Laus über die Leber gelaufen?

    Wenn ich “permanent” diesen Krams lese dann wird mir echt übel. Leudde hört doch auf damit. In der Öffentlichkeit würdet ihr niemals dahinter stehen für diesen QUATSCH den ihr niederschreibt.

    @Sascha, sag mal ist die Frage den überhaupt ernst gemeint, oder machst du dich nur lächerlich?? Es ist doch jedem Viertklässler bekannt das nur schlechtes gern verbreitet wird. Also wozu den die schönen langweiligen Ausführungen lesen… Also vielleicht gibt es dir zu denken, warum deine langweiligen Posting nicht aufgeführt wurden:):)
    2. Juni 2010 von Meike Sonnenstern — Ich fühle mich total veräppelt. Habe mich auch von einem Anwalt bequatschen lassen, nachdem er mich über einen Mittelsmann im Internet kontaktiert hat. Bin mit meinem Freund beim Anwalt in Kiel gewesen und der hat uns fast 1 Stunde zugequatscht. Dann hat er einen Brief geschrieben und mir eine Beratungsrechnung von knapp 200 Euro mit Mehrwertsteuer und Auslagen geschickt obwohl das garnich geplant war. Jetzt im nachhinein stellt sich heraus das die Firma ganz seriös ist und der Vertrag auch gesetzlich geprüft ist. Was soll ich nun machen, ich will diesen Anwalt nicht bezahlen, kann mir da jemand helfen?

    LG Meike

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  6. Anne Marie Petzold
     

    Hier wird ja wieder wild geschwafelt. Es geht rechtlich eindeutig um gekaufte Waren wie Teppiche, Matrazen sowie waren des täglichen Bedarfs. Ich habe selbst an einem Casting in Köln Chorweiler in 2005 teilgenommen. Das Zentrum von Chorweiler entstand in den 1970er Jahren als neuer Stadtteil und typisches Beispiel der Städte- und Wohnungsbaupolitik dieser Epoche. Die Idee einer Neuen Stadt des Architekten Fritz Schumacher von 1922 wurde 1957 wieder aufgegriffen, um der Wohnungsnot der Nachkriegszeit zu begegnen und Wohnraum in der Nähe der Industriegebiete im Norden der Stadt zu schaffen. Auf engem Raum sollte eine eigene kleine Stadt für 100.000 Menschen entstehen, die Wohnen, Arbeiten, Handel, Freizeit und soziale Einrichtungen auf kurzen Wegen verbinden würde. Dazu gehörte in den ursprünglichen Planungen östlich von Chorweiler zunächst ein etwa 2-3 km breiter Grünstreifen für Freizeit, Erholung und Immissionsschutz und östlich von diesem entlang des Rheins eine Industrieschiene von Merkenich bis Worringen – so nur um erstmal darzustellen wie die Gegend ist damit sich jeder ein Bild davon machen kann. Die Unruhen in Frankreich, im Oktober und November 2005, haben auch in Deutschland den Focus auf unsere „sozialen Brennpunkte“ gelenkt und genau da war das Casting. Wie auch in Paris werden die „sozialen Problemfälle“ am liebsten an den Rand der Stadt gedrängt, hier finden sich die „Sozial Schwachen“ in Hochhaussiedlungen wieder. Sie wurden einst für das aufsteigende Proletariat, z.B. junge Familien mit geringem Einkommen, kleine Angestellte etc. hochgezogen, um ihnen eine, dem Konsumstandard, angemessene Wohnmöglichkeit zu bieten. Mit dem steigenden Einkommen verließen Sie jedoch die Siedlungen und machten Platz für all die Zuwanderer, die nicht nur ihre Wohnungen übernahmen, sondern auch meist die Arbeitsplätze an den Fließbändern. Der Ort geschaffen für einen sozialen Aufstieg und ein Zeichen für die gesellschaftliche Integration verkam zu einem Ort der Desintegration, Diskriminierung und Ausgrenzung der dort lebenden Bevölkerung. Dann nehmen die Bewohner einer Siedlung an einem Casting teil um die Chance zu bekommen, dem tristen Alltag zu entfliehen. In Köln haben wir zwei Brennpunkte Köln -Kalk und Köln –Chorweiler. Die Stadt Köln fördert die Integration der Bewohner und was kann besseres getan werden als ein Casting abzuhalten, um entstandene Brennpunkte wieder zu löschen? Letzte Woche kam wieder ein Bericht auf Vox unter dem Thema die Aussteiger. Darin hat das Kamerateam ein Model begleitet die in die USA auswandern will und dort ein Visum bekommen hat. Die waren mit dem Model auf dem Casting bei der Firma hier in Düsseldorf (Hotel Intercontinental). Es hat dem Model sehr gefallen und ich finde es Prima, dass es solche Chancen für die Menschen gibt sich öffentlich zu engagieren und ein Danke an das Kamerateam: Im Fernsehn war das richtig gut. Auf der Webseite war nun zu lesen das die Castingtermine bereits ausgebucht sind. Würde aber so gern schon mal wieder an einem Casting teilnehmen. Weiter so, wünsche allen Models nur das Beste und drücke Euch die Daumen, dass ihr viel Erfolg habt…

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  7. Dörte Hartop
     

    Bei Heidi Klum stapeln sich das Geld und die Hochzeitskleider. Die 36-Jährige wiederholt jedes Jahr ihr Ja-Wort mit Ehemann Seal und jedes Mal kauft sie sich dafür ein neues Kleid. Woher hat sie das ganze Geld???

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  8. Melanie Hallbauer
     

    Habe sehr viele Erfahrungen mit Modelagenturen. Es gibt dauernd Probleme zwischen Agenturen und Models. Mal müssen die Models bezahlen und meistens müssen die Models arbeiten und bekommen kein Geld! Selbst namenhafte Agenturen werden schonmal erwischt, wie sie kostenlose Verträge anbieten und dann an die 50.000 bis 100.000 Euro Gage unterschlagen. (http://www.bild.de/BILD/muenchen/aktuell/2008/08/13/fotomodel-carina-wanzung/verklagt-agentur-louisa-models-um-42000-euro.html). Häufig werden Jobs abgerechnet bei denen man zwar 1.000 Euro verdient, dann aber 250 Euro für die Provision abgezogen bekommt, plus Auslagen, Übernachtungskosten. Der Rest wird dann für die Setkarte einbehalten so dass man eigentlich garnix verdient hat. Bei manchem Models macht das Beträge von bis zu 15.000,00 Euro die nur für die Setcards in Verrechnung gestellt werden. Die muss ein Model dann erstmal „abarbeiten“. Es gab schon Fälle, bei denen Kolleginnen schon an die 20.000 Euro nicht bekommen haben, weil angeblich die Gage nicht ausbezahlt werden kann, da angeblich der Kunde nicht gezahlt hat. Kenne sehr gute Anwälte. Es gibt da einige Rechtsanwaltskanzleien in der meist der Senior-Chef persönlich Möglichkeiten für das Model findet, aus Verträgen herauszukommen und offene Honoarare von 20.000,00 Euro und mehr für das Model realisieren kann. Die Namen kann ich hier nicht posten, aber wenn es Probleme gibt dann schreibt mir einfach, ich kann gerne helfen: meli@pagina.de

    Melanie Hallbauer

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  9. Lena Mettmann
     

    Was ist das hier eigentlich? Sind die Menschen denn wirklich so weit? Mir kommt die Angst, wenn ich das lese, alle Menschen sind so krank….Opfer der Mediengesellschaft. Wir brauchen dringend mehr Betreuer die unsere Gesellschaft reparieren. Wenn es so weiter geht gibt es Langzeitfolgen. Alles was aus Amerika kommt. Zuerst McDonalds und jetzt McModels. Mal sehen was in 20 Jahren aus den jetzt schon so kranken Models hier wird. Sozialamt, Immiganten und angehende Models…..

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  10. Claudia Mittag
     

    Der Traum ein Model zu sein ist also so weit. Nun kommts ja noch. Angeblich sollen wir den PC selbst bezahlen. Habe soeben eine Email bekommen von meinem Schwager dass es ein Urteil über die Frage gibt, welche Kosten wir erstattet bekommen, sind zwei neue hinzugekommen: In Düsseldorf wurde entschieden, dass die Betroffenen keinen PC bezahlt bekommen. In Bremen befasste sich das Sozialgericht mit der Frage, wer für Nachhilfe für Kindern aus Hartz-IV-Familien zahlt. Angeblich sollen Hartz-IV-Empfänger keinen Anspruch darauf haben, dass die Kosten für die Erstanschaffung eines PC übernommen werden. Das hat das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen entschieden. Es bestätigte damit eine Entscheidung des Sozialgerichts Detmold, das einer Klägerin wegen der fehlenden Erfolgsaussicht ihrer Klage keine Prozesskostenhilfe bewilligt hatte. Eine Frau hatte von der zuständigen Behörde verlangt, dass die Kosten für die Anschaffung eines PC samt Zubehör sowie für die Teilnahme an einem PC-Grundlehrgang übernommen werden. Die Behörde lehnte ab, weil ein Personalcomputer nicht zur Erstausstattung einer Wohnung gehöre – deren Bezahlung steht Hartz-IV-Empfängern zusätzlich zu ihrer Regelleistung zu. Auch nach Ansicht des Landessozialgerichts NRW können Hartz-IV-Empfänger nicht verlangen, bei der Erstausstattung ihrer Wohnung der Mehrheit der Haushalte gleichgestellt zu werden. Es komme nicht darauf an, in welchem Umfang PCs in deutschen Haushalten verbreitet, sondern ob sie für eine geordnete Haushaltsführung notwendig seien. Ein Haushalt lasse sich problemlos ohne PC führen. Mit Informationen könne man sich auch aus Fernsehen und Radio versorgen. Ich glaube das es wohl kaum Sinn macht, die Nachrichten im ZV zu verfolgen. Ich bin jedenfalls nicht bereit auf meinen PC zu verzichten. Das Sozialgericht Bremen veröffentlichte jetzt einen Eilbeschluss, laut dem Schüler aus Hartz-IV-Familien in der Regel keinen Anspruch auf die Übernahme der Kosten für Nachhilfeunterricht haben. Lernschwierigkeiten stellen nach Ansicht der Richter keine „außergewöhnliche Bedarfslage“ dar. Sie entschieden den Fall einer 17-jährigen Gymnasiastin aus Bremen, die wegen „normaler Schulschwierigkeiten“ Nachhilfe in Deutsch und Mathematik in Anspruch nahm. Dagegen müssen Hartz-IV-Empfänger nach einem Beschluss des Sächsischen Landessozialgerichts grundsätzlich keine Einbußen bei Auszahlung einer Abwrackprämie für ihr altes Auto fürchten. Nur wenn der Wert ihres Neuwagens einen bestimmten Betrag überschreitet, ist die staatliche Subvention von 2500 Euro anzurechnen, entschied das Gericht (Az. L 7 AS 43/10 B ER). Der individuelle Vermögensfreibetrag darf demnach um bis zu 7500 Euro überschritten werden. Da bleibt jedenfalls noch Geld für einen PC übrig.

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  11. Mona
     

    Hallo ihr Lieben,

    ich hatte gestern auch einen Vorstellungstermin bei der Agentur. Mich hat das Ganze auch ein wenig skeptisch gemacht. Das Hotel war in einem Rotlicht-viertel gelegen und ließ das Casting sehr unseriös wirken. Meine Konkurenz war bis auf außnahmen sehr bedürftig. Trotzdem wurden diese in die Agentur aufgenommen. Das allerding muss jeder selbst wissen, denn es ist auf jeden Fall eine Stange Geld die man hinblättern muss und wenn dann nicht der gewünschte Erfolg eintritt, ist das wirklich sehr depremierend.
    Deshalb möchte ich gesagt haben, dass es oft die Bewerber selbst sind, die sich oder ihr Kind überschätzen und am Ende missglücken.
    Auch wenn euch von der Firma eventuelle Chancen garantiert werden, die wollen doch auch nur ihr Geld machen.
    Wenn sich ein wirklich hübscher, spezieller oder interessanter Mensch bewirbt, wird dieser mit Sicherheit Erfolg haben. So ist das Modelbusiness und so wird es immer bleiben, egal bei welcher Agentur ihr euch bewerbt.

    MfG,

    Mona

    Antworten
  12. Natascha
     

    Hallo,
    ich habe eine Einladung erhalten für ein Casting von der Lorraine Gmbh. Ich frage mich aber ob ich dahin gehen soll. Kostet es jetzt Geld wenn ich da einen Vertrag unterschreibe?
    Lohnt es sich wirklich? Oder ist es besser eine andere Agentur aufzusuchen die kein Geld fragt?

    Antworten
  13. Christian Seifert
     

    Habe auch den Bericht über Lorraine auf RTL 2 gesehen, war echt Klasse und finde die machen das echt gut für die jungen Anwärterinnen und Anwärter. Muss man die echt mal loben. Mir hat am besten das Exmodel gefallen die in dem tollen Hotel zu sehen war und dann vor der Kamera das Statement abgegeben hat. Modeln ist wohl der Traumberuf schlechthin. Viele junge Mädels (und auch Jungs) träumen von einer Laufsteg-Karriere, Glanz, Glamour, das eigene Gesicht in Hochglanz in Zeitschriften abgedruckt, vielleicht für Film und Fernsehen entdeckt werden, bei den gezeigten hat es ja funktioniert, aber das klappt dann wohl nicht so für alle. Die Chance dazu kommt aber. Headhunter von Peopleagenturen trifft man nicht mehr auf der Strasse. Aufmerksam macht man am besten wie es scheint mit Bildern online und der digitalen Setcard. Um eventuell irgendwann einmal in einem Werbespot mitzuspielen oder im Playboy zu erscheinen, muss man erst mal entdeckt werden und da scheint das Portal wohl das richtige zu sein. Nicht ganz billig aber hat was. Dazu eignet sich auch ein Casting wie die es in dem Bericht gezeigt haben. Schade nur das man sich da online nicht mehr einfach anmelden kann sondern immer erst zu einem der Castings muss.
    8. Januar 2010 von Jonas — Stimmt, der Beitrag zeigt endlich mal wie auch hinter den Kulissen gearbeitet wird. Hat uns sehr gefreut. Da hat sich jemand wirklich mal richtig hingesetzt und den Leuten genau gezeigt was und mit welchem Aufwand gearbeitet wird. Ein großes Lob an die Redaktion und an die Lorraine.

    Was mir persönlich sehr gut gefallen hat war die Aufstellung mit den Firmen, die gemeinsam mit der Lorraine die Veranstaltungen organisieren. Man konnte schon erkennen mit welcher Präzision die Castings vorbereitet werden, wodurch man sieht wie viel Mühe sich die Veranstalter geben.

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  14. Natasha Maas
     

    Lorraine Bericht auf RTL II

    Also ich hab es auch gesehen, war eine gute Reportage – kurze Zusammenfassung. Die Haben eine Woche bei und mit der Firma gedreht. Im Effekt dürfte bei denen der Andrang noch größer werden, denn ohne Casting bzw. Agentur kann man dort keine Setcard mehr veröffentlichen. Der Beitrag wurde in Auszügen auch nochmals auf RTL-Explosiv Magazin wiederholt, aber dort halt gekürzt.

    In dem Beitrag wurden fünf Models und Darsteller aus der von der Firma herausgegebenen Zeitung begleitet. U.a. zur Fashion Week Berlin. Das Thema / Hauptperson war ein Mädchen mit Laufstegmaßen und dem Willen, ein Star zu werden, aber ohne Erfahrung.

    Dazu wurden viele Mitarbeiter der Agentur gezeigt und befragt, insbesondere die beiden Scouts der Lorraine Media haben mir sehr gut gefallen, auch die Castings waren ganz professionell gehalten. Die Firma castet bundesweit, RTL hat sie auf mehreren Castings in Süddeutschland begleitet wo sie Mädchen ausgewählt hatten. Sie haben von ihr eine kleine Sedcard gemacht und gegen Gebühr in der Online Zeitung veröffentlicht. Nachdem das Mädchen gescoutet wurde haben sie es zum Friseur geschickt und ihr das Laufen auf dem Steg beigebracht. Die Trainingszeit betrug eine Woche. Anschließend haben Sie das Mädel zu Castings und GoSees von Designern geschickt – mit Erfolg. In dem Beitrag wurde klar wie sehr sich das Mädchen und die Eltern gefreut haben und die Chance genutzt haben neben den vielen Hürden die man zum Anfang überwinden musste.

    Bei einer anderen Familie sind Sie wieder zum Casting dabei gewesen. Mama, Papa, Freund und Freundin waren dabei und wurden interviewend, alle waren fasziniert. Am Ende stand Ruhm für Investition wie Zeit und Geld. Einige Mädels schaffen es von Null auf Model und bei anderen geht es doch alles nur über jahrelange harte Arbeit. Eine sehr faire Darstellung. Auch die Leiterin der Firma zog eine positive Bilanz der letzten 10 Jahre in der weit über Tausend Jungdarsteller und Models vermittelt werden konnten.

    Antworten
  15. Ariane Zeppel
     

    Hallo Britta.

    Das finde ich ja erstaunlich. Die hatten quasi 30 Minuten Sendezeit. So eine Werbung für die Models.
    Kannst Du oder jemand mir sagen was in dem Bericht auf RTL2 schon erwähnt wurde, ja bitte?

    Antworten
  16. Dworzak
     

    mein Casting war am 24.01.(wär ich doch mal lieber zur Geburtstagsfete eines Kumpels gefahren)…
    natürlich fühlt man sich geschmeichelt, wenn einem Honig ums Maul geschmiert wird, was mir aber seltsam vorkam war, dass man den Inseratsvertrag – immerhin geht’s dabei um knapp 1.200€ – nicht erstmal mit nach Hause nehmen durfte, um ihn zu überschlafen und ggf. auch noch mit Vertrauten zu besprechen.
    das hätte eigentlich schon genügend Zweifel an der Seriösität dieses Angebots aufkommen lassen sollen…

    die Woche darauf habe ich – angeregt durch eine Reportage über ein Casting in Berlin – wieder mal nach Castings in Bayern gesucht…
    direkt gefunden habe ich nichts, jedoch reichlich ähnliche Angebote für nur 250€/Jahr…
    also habe ich ein Kündigungsschreiben aufgesetzt und noch vor Verstreichen der 2-Wochen-Frist am 06.02. abgeschickt…
    ab 07.02. sollte ich mich auf der Webseite mit meinem Benutzernamen und Geburtsdatum anmelden können, was mir bis heute (11.02.) noch nicht gelungen ist.

    als webmaster kann ich Kosten und Aufwand für eine
    Modeldatenbank einigermaßen einschätzen…
    – 500€ sind verdächtig wenig, alles über 750€ leicht verdientes Geld.
    – und Gewinnmaximierung ist in diesem, unserem Lande ja nichts Anrüchiges…

    das vertraglich vereinbarte Inserat soll aber erst ab dem 21.02. online gehen, Zeit genug, die notwendigen Arbeiten dafür rechtzeitig einzustellen.
    ich hätte auch keine Probleme damit, die bereits getätigten Arbeiten bezahlen zu müssen, da reden wir aber von Kosten im Bereich von unter 500€ mit Fotos, denn 450€ stehen ja ganz offensichtlich für’s Hosting, dass ich aber durch meine zeitnahe Kündigung nicht in Anspruch nehmen will…

    statt einer Bestätigung meiner Kündigung bekam ich heute eine Mitteilung, dass diese erst zum 24.02.zum Tragen kommen wird, da sich angeblich “die bereits entstandenen Kosten nicht verringern, auch wenn die Anzeige nicht weiter veröffentlicht werden soll”, was ich hiermit ganz klar in Zweifel ziehe…

    werd mir jetzt erstmal den angeführten §649 BGB zu gemüte führen.

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  17. Frau Brandes
     

    Was mit am wichtigsten ist, dass ich etwas erreichen möchte. Es ist in jedem Geschäft so, dass man zu Anfang meistens nicht gleich das große Geld verdient. Genauso in einer Ausbildung, da verdient man ja auch nicht gleich das Geld vom Michael Schuhmacher. Bei dem einen dauert es Jahre bei dem einem halt vielleicht etwas kürzer, aber alle müssen entweder Einsatz bringen, oder auch investieren! So ist das ganz gleich von welcher Seite man das ganze betrachtet.

    Jetzt kann und sollte man sich überlegen wie fange ich tatsächlich solch ein Modelleben an?? Die Frage wurde mir in den letzten Jahren häufig gestellt. Die Antwort ist ganz klar und eindeutig. Disziplin und Selbstkontrolle. Jeder der noch einen Job hat muss ja diesen selbstverständlich ganz normal weiter nachgehen und zeitgleich auch für seine zukünftige Karriere aufbauen.

    Das führt oft zu Konflikten entweder im Berufsleben oder gar in der eigenen Familie, da auf einen Mal nicht mehr so viel Zeit zur Verfügung steht, daher ist es ganz ratsam nur mit dem Partner gemeinsam die neue Situation zu besprechen und ganz wichtig zu gestalten.

    Nur so kann man Sorgen, Zweifel und eventuell vorhandene Ängste auf das Modelleben bezogen beseitigen. Wenn jemand näheres erfahren möchte, so sendet mir eine E-Mail mit euren Fragen zu. (Denn hier alles aufzuzählen, wäre viel zu lang) Ich habe Angst und Bedenken aber ich weiß definitiv, dass es sich wirklich lohnt in das Modelbusiness zu investieren. Ich bin sehr vorsichtig als das ich da sofort nach einem Castingbesuch reinschlittere. Ich prüfte auch erst und durch die vielen Lesereien bin ich noch mehr verunsichert gewesen. Doch möchte ich hier meine bisherigen Recherchen wiedergeben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn es auf das Web bezogen ist dies bis jetzt am seriösesten ist. Daher bin ich bei der Firma eingestiegen. Ich kann mich noch genau an das Beratungsgespräch mit der Frau erinnern. Ich löcherte die Frau so sehr, aber das auch das hat sie nicht verunsichert. Kurz und knapp, die Frau wirkte auf mich sehr positiv und freundlich. Die Umgebung und das Hotel und die Dienstleistung haben mich definitiv überzeugt. Bis heute muss ich sagen bin ich von den Fotos und den Folgeterminen mit weiteren Shooting sehr zufrieden.

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  18. Britta
     

    Das Konzept wurde mir vor kurzem von einer Freundin erklärt. Anfangs war ich schon überzeugt, da meine Freundin ja durchaus zufrieden ist. Aber natürlich ist die Skepsis ziemlich groß, da man ja dafür bezahlen soll. Aber klar ist, dass jene vernünftige Dienstleistung Geld kostet. Jetzt läuft die Anzeige mittlerweile knapp einen Monat und bis jetzt haben wir eine Anfrage erhalten. Es ist eine Produktionsfirma aus dem Ruhrgebiet, die sich auf Amatuermodel spezialisiert.

    Durch einen Zufall habe ich dieses Forum hier neu entdeckt und bin total verwirrt wie viel überhaupt über die Jungs hier geschrieben wird! Was mich total verunsichert ist, dass vor ein paar Tagen ich glaube am Sonntag war ein Bericht auf RTL2 lief wo über die Firma nur positiv gesprochen wurde. Wie soll man sich bei dem ganzen durcheinander jetzt zu Recht finden??

    Das kotzt mich ehrlich so langsam an, denn auch nach langem suchen kann ich nicht schlüssig sagen, was jetzt falsch gelaufen ist. Castingbesuch, anschließende Vertragsunterzeichnung, danach Veröffentlichung im Modelverzeichnis übers das Internet. Die Bilder sind online und bis jetzt eine Anfrage und jederzeit abrufbar. Bei meiner Kollegin aus der arbeit waren es schon ein paar mehr.

    Kann mir jetzt jemand helfen? Die Produktionsfirma hier (fernsehost) weiter oben aus Leipzig habe ich gestern angerufen, da ich von jemanden aus dem Forum eine Telefonnummer erhalten habe. Ich wollte mich zu Verfügung stellen, da war aber nur so eine merkwürdige Frau dran, die total unfreundlich zu mir war, da ich Ihr versucht habe zu erklären, dass wir bis jetzt eine Anfrage erhalten haben und ja gar nicht so unzufrieden sind wollten wir gern gegen Aufwandsentschädigung bei der Produktionsfirma aussagen. Ist doch nicht falsch. Wir hatten schon mal bei Vera am Mittag mitgemacht und da haben wir auch 200 Euro pro Kopf erhalten plus Verkehrsanbindung, da hat die Frau aufgelegt. Später habe ich es noch mal versucht, aber die sind dann nicht mehr dran gegangen, vielleicht wegen der Übermittlung meiner Telefonnummer.

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